Die Verbindung
von Psychotherapie und dem Integralen Weg
Für Personen, die beruflich mit Menschen
zu tun haben, ist der Integrale Weg einerseits dazu geeignet, sich
selbst auf einen Prozess der Bewusstseinsweitung einzulassen
und sich auch mit den Räumen von Essenz und Sein vertraut zu
machen und andererseits zu lernen, Klienten, die wirklich an
Bewusstseinsentwicklung interessiert sind, in ihrem Prozess
begleiten zu können. Dazu gehört die Bereitschaft, sich auf
konkrete persönliche Erfahrungen einzulassen, die über
wissenschaftliches Wissen hinaus gehen.
Es ist bekannt, dass
Klienten
auch in psychotherapeutischen Sitzungen
in
Kontakt mit der Essenz kommen und der Therapeut
mangels Ausbildung selten einen Ansatz erlernt hat, dies zu
verstehen und den Klienten hierin zu begleiten.
Die wissenschaftliche Psychotherapie erkennt die Existenz oder der
Verlust von Essenz, nicht an. Das Gefühl der Auflösung von
Persönlichkeit ist in den klassischen Therapien nicht
vorgesehen und jede Erfahrung, die in diese Richtung geht,
wird als nicht erstrebenswert, sondern als bedrohlich
angesehen.
Vielen Therapeuten ist die Möglichkeit, sich selbst als Leere
und Raum zu erfahren nicht bewusst. Deshalb vermeidet die
herkömmliche Psychotherapie das Erfahren von "Essenz" und von
"Leere". Die Sehnsucht vieler Klienten, mit ihrer wahren Natur
in Kontakt zu kommen, verläuft im Sand.
Die grundlegendsten menschlichen
Leiden und Zustände können sich wandeln, wenn durch den Prozess der
Bewusstseinsweitung die wahre Natur mit ihren essenziellen
Qualitäten wieder erinnert und als Fundament einer gereiften Lebenshaltung integriert
werden kann.
Diese Seite wurde aktualisiert am
04.01.2010 |